Gunda Schricker

Jahrgang 1932, wuchs als die "Hechts Gunda" in Ansbach auf. Studium, Beruf und Heirat führten sie viele Jahre von hier weg.
Seit sie zur "Wieder-Ansbacherin" geworden ist, redet und schreibt sie (fast) nur noch in ihrem geliebten Anschbacherisch, das für sie der Inbegriff von Heimat ist. Jetzt entstehen lauter so Gschichtli, oft mit biographischem Hintergrund.
"Aufschreiben tu ich meine Gschichtli in einem gemäßigten Dialekt, damit man sie besser lesen kann."
"Obber schenner sinns, wennis selber vorles!"
Gunda Schricker

Bücher, soweit noch oder wieder erhältlich:

Aus Emmas Milchkanne (Das Steinersdorfer Dorfbuch)
Bericht über Hubert (Ein südtiroler Bergbauer)
Der Lottermann (Wortgeschichten aus Südtirol)
Ansbacher Gschichtli (als Buch und CD)
Die Hyggheimsaga (Roman in Vorbereitung)

Sei' erschte Musikstund

Den Schorsch sei Schorschla, waßt scho, der Schorsch,
den sei Mutter wo immer bei die Rogogo-spiele mittanzt
hat, den sei Schorschla geicht fei arch schee! Hast den
scho amol geing hörn? ...

Kiechli

... Und dann sinn die Herrn von der Regierung und von
Gericht, die sinn nach ihrn Mittagessen immer naufspaziert
mit ihre Spazierstöckli und hom do ihrn Nachmittagskaffee
trunken und die guten Küchli dazu. Und aaner hat amol a
Bild gmalt, wie s do hint sitzen in Wirtsgarten an den
großen steinerna Tisch, und dahinter siecht mer die Kirch-
türm von Ansbach - obwohl, des stimmt ja gor nit, wall
von do hint konnsta bloß auf Hennabach nunterschaua. ...

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