Volkmar Schlarp

Jahrgang 1941
Beschäftigt war ich mit vielen verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten in Industrie und Wirtschaft.
Seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit künstlerischem Ausdruck. Dabei entstehen Skulpturen und Objekte aus Holz und Stein.
Als Autor schreibe ich mit einem Augenzwinkern über alle möglichen Lebenssituationen. Daraus entstehen kurze Geschichten, besinnlich und heiter, in Mundart und Prosa. Satirisches und ernst Gemeintes ist auch dabei.

Barackenzeit

Eine Kindheitserinnerung 1998

Burggeschichten - Echt wahre Geschichten um die Burg Lichtenau, 2002

Volkmar Schlarp
Stangawetzer und Sattelrutscher - Jugend u. Lausbubenzeit, 2004 (in Mundart)
Geschichten und andere Spaßimatäten

Was alles so passieren kann, 2004

Eine Novelle "Das Seelenprojekt"
2005, ISBN 3-937568-42-5

Zu Dir führt mich mein Weg
(erscheint demnächst)

Der Stadtstrawanzer
(erscheint demnächst)

Rapsfelder
Wenn ich im Frühjahr die gelben Rapsfelder sehe, überkommt mich eine Heiterkeitund tiefe Zuversicht. Ich habe
das Gefühl, mein Herz weitet sich und meine Augen
schauen die Zusammenhänge der Natur. Es ist ein Gelb
des Öffnens. Und plötzlich ist auch das Grün da, das fein
abgestufte Grün in der ganzen Palettenbreite von hell bis
dunkel, von zart bis kräftig.

Noch a weng a Gschmarri
Es wurmt der Wurm
so vor sich hin
Und sagt: wie schön
daß ich ein Würmlein bin;
wär ich ein Ochs, auch ein Kamel
müßt ich auf vier Beinen stehn.
Der Nichts und auch die Nutz
für nichts zu fein,
Die wollten auch mal Vorbild sein.
Und als ein Jahr vergangen war,
da kam ein kleiner Nichtsnutz gar.
Auch My´s
(das sind Tausendstel)
bemühen sich vergeblich
aufzusteigen.
Doch schafft es eins,
ist´s dann Myselig.



Schlarp vermisst lustvoll und hintersinnig seine Heimatstadt Ansbach. Den knappen Beobachtungen, kalkuliert holprig in hochdeutsch gelesen, schickt er als Bekräftigungsrefrain jedes Mal ein vieldeutiges "Ich moch des, Do bin ich dahamm" hinterher. FLZ

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