
"Der Zustand von Paul musste ernst sein, sehr ernst. Und wenn ich ein wenig darüber nachdachte, konnte ich mich nicht
daran erinnern, meinen besten Freund jemals in einer solchen Verfassung erlebt zu haben. Schuld an dieser Vermutung waren zwei Worte, die er mir irgendwann
an einem Donnerstag auf den Anrufbeantworter gesprochen hatte: Komm. Bitte."
(aus: "Pauls Zustand", Geschichten, Projekte Verlag, Halle, 2004)
Pressestimmen:
"Mit seinen feinen, ironisch durchsetzten Beobachtungen durchleuchtet
Prosch die deutsche Beziehungskiste mit ihrem alltäglichen Banalitätenwahnsinn,
ohne Patentrezepte für ein besseres Leben anzubieten" (Fränkische
Landeszeitung)
"Horst Prosch hält dem Leser einen Spiegel vor. Er kann sich ertappt
fühlen und er kann schmunzeln. Happy Ends sucht man bei Proschs Geschichten
vergeblich." (Altmühlbote)
"Der Autor . . . beschäftigt sich in seinem aktuellen Prosaband
überraschend witzig und unterhaltsam mit Freud und Leid der Zweisamkeit.
Prosch schildert den Verlauf von zwölf modernen Beziehungen, die - aus
der Sicht der durchwegs männlichen Berichterstatter - Musterbeispiele
sind für die Klemme, in der das vermeintlich starke Geschlecht derzeit
steckt." (Nürnberger Nachrichten)
" ... kein kitschiger Beziehungsabklatsch. Seine Geschichten gewähren feinsinnig Einblick in Irrungen und Wirrungen, Höhen und Tiefen,
Freuden und Enttäuschungen im täglichen Beziehungskampf. Eine liebevolle, originelle Betrachtung von männlichen Seelenzuständen
in Liebesdingen."
(Nordbayrische Nachrichten)