LESART8. - 15. November 2010Eine Veranstaltungsreihe der Stadt Ansbach in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Speckdrumm unterstützt von Fränkische Landeszeitung gemeinsam mit den Nürnberger Nachrichten. |
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Eröffnung der LesArt 2010Autorenportraits von Renate Brandt |
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Judith Hermann Alice ist die Heldin von fünf Geschichten. Alle erzählen von ihr und davon, wie das Leben ist und das Lieben, wenn Menschen nicht mehr da sind. Dinge bleiben zurück, Bücher, Briefe, Bilder, und ab und zu täuscht man sich in einem Gesicht. Lebenswege kreuzen sich, ändern die Richtung und werden unwiederbringlich auseinander geführt. Judith Hermann schreibt Geschichten von ungeheuerer Kraft und großer literarischer Schönheit. „Alice“, S. Fischer Verlag Montag, 8.11.10, 20 Uhr, Kunsthaus Ansbach, Reitbahn 3 |
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Heinrich Steinfest Heinrich Steinfest ist inzwischen ein Geheimtipp in der deutschen Literatur. Unter Anderem hat er bereits mehrmals den Deutschen Krimipreis erhalten, im Oktober wurde ihm der Heimito-von-Doderer-Literaturpreis verliehen. Seine außergewöhnlichen Kriminalromane sind hintersinnig und voll skurrilem Humor. Sein virtuoses Spiel mit der deutschen Sprache macht seine Romane zu einem besonderen Lesegenuss. Der Österreicher Heinrich Steinfest wurde 1961 in Albury, Australien, geboren. Aufgewachsen ist er in Wien. Heute lebt er als Maler und Schriftsteller überwiegend in Stuttgart. |
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Gert Heidenreich Eine fanatische Bruderschaft, die sich „Engelslegion“ nennt, will die Menschheit im Namen der Jungfrau Maria von „Gehilfen des Teufels“ befreien, indem sie angeblich gotteslästerliche Forscher und Autoren, Künstler, fortschrittliche Pfarrer und Politiker hinrichtet. Die Inquisition des 16. Jahrhunderts ist in die Gegenwart zurückgekehrt. Die Serienmorde stellen den pensionierten Kommissar Alexander Swoboda vor ein Rätsel. Als er begreift, dass er es mit einem Geheimbund von Fundamentalisten zu tun hat, sind die „Engelslegionäre“ längst ihm selbst auf der Spur. „Das Fest der Fliegen“, Verlag Langen Müller |
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Lars Brandt Lars Brandt ist in Ansbach kein Unbekannter mehr. Er hat seine Bücher „Andenken“ und „Gold und Silber“ hier vorgestellt. 2009 zur Verleihung des August Graf von Platen Literaturpreises hielt er die hoch literarische Laudatio auf den Preisträger Gerhard Falkner. Dieses Jahr kommt er mit bisher unveröffentlichten Erzählungen, die er in Ansbach erstmals vorstellt. Unter dem Titel „Reduit Hauptwerk“ erzählt er von der Wirklichkeit im Inneren einzelner Menschen. Reduit Hauptwerk steht auf alten Stichen und bezeichnet zurückgezogene Verteidigungsbastionen in Festungsanlagen. In den Erzählungen geht es aber nicht um Geschichten aus dem Krieg, sondern um den Konflikt zwischen Individuum und Welt. Renate Brandt, Ehefrau von Lars Brandt, stellt im Kabinett begleitend zur LesArt Autorenportraits aus. „Reduit Hauptwerk“, Erzählungen |
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Monika Maron„Vielleicht kennen ja sogar die Ostdeutschen ihre eigenen Erfolgsgeschichten zu wenig, um stolz auf sie und sich selbst zu sein.“ Das schreibt Monika Maron in ihrem Roman „Bitterfelder Bogen“, der die industrielle Wiedererweckung einer niedergegangenen Region thematisiert. Maron ist eine bedeutende deutsche Romanautorin. In ihrem Debütroman „Flugasche“ verarbeitete sie u. a. Erfahrungen als Industriereporterin im Chemierevier der DDR. „Flugasche“ war das erste „Umwelt-Buch“ der DDR, in dem offen die Umweltsünden beklagt und angeprangert wurden. Wegen des kritischen Inhalts konnte das Buch das Maron weithin große Anerkennung eintrug, in der DDR nicht erscheinen. „Zwei Brüder“ Gedanken zur Einheit, S. Fischer Verlag |
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Moritz RinkeStammt das angebissene Stück Butterkuchen im Tiefkühlschrank tatsächlich von Willy Brandt? Kann ein toter Onkel noch ein Kind zeugen? Wurde die schöne Kommunistin Marie von der Gestapo abgeholt oder von der eigenen Familie im Worpsweder Teufelsmoor vergraben? Und wie werden die Seelen der Menschen aufbewahrt? „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“, Verlag Kiepenheuer und Witsch |
![]() Foto: Joscha Jenneßen |
Fränkisches LesefestDie Speckdrumm Autorengruppe zählt inzwischen schon siebzehn engagierte Teilnehmer, die sich regelmäßig treffen, um sich über ihre Arbeit sowie deren optimale Vermarktung auszutauschen. Sechs der Mitglieder veröffentlichen ihre Bücher beim Projekte Verlag in Halle. 2009 erarbeitete sich die Gruppe in einem Workshop des Kulturvereins Speckdrumm neue Erkenntnisse über literarische Sprache. Dozent war Arwed Vogel aus München, der 2010 mit der Gruppe zum Thema: „Erzählformen“ arbeitete. „Geburtstag“ Speckdrumm Autorengruppe
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Heike ReiterBuchpremiere Ansbach-Krimi Wer ist der mysteriöse Geiger, getarnt durch eine Maske, der immer dann spielt, wenn eine Leiche aufgefunden wird? Was hat es mit dem Phantom von St. Gumbertus auf sich? Von Ansbach bis nach Rothenburg ob der Tauber verfolgen eine Kommissarin und ihre Freundin die Spur des Mörders, den sie schließlich in Ansbach stellen und dadurch eine unglaubliche Intrige aufdecken, entstanden aus der Gier nach künstlerischem Erfolg und Anerkennung. „Der Totengeiger“, DüsselART Verlag |
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| Preise : Eintritt: € 7,50 / € 6,– (ermäßigt) Schüler: € 5 , – LeseFest: € 5,– / € 3,– (ermäßigt) Organisation: Kulturverein SPECKDRUMM, Angela Baumann Tel.: 09824/8922 Kontakt Information, Programm und Kartenvorverkauf: Stadt Ansbach Amt für Kultur und Touristik Stadthaus Johann-Sebastian-Bach-Platz 1 Tel. 0981 – 51 243 91522 Ansbach Fax 0981 – 51 365 E-Mail: akut(at)ansbach.de Internet: www.ansbach.eu LesArt Ansbach wird gefördert durch: "Bayern liest", RaiffeisenVolksbank, Bezirk Mittelfranken, Buchhandlung Rupprecht, Bücher Pustet. |
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