Literatur

LeseLust 2011 - Eine Region liest!

5. April bis 15. April 2011

Fitzgerald Kusz

Zur Eröffnung der LeseLust 2011 kommt Fitzgerald Kusz nach Ansbach um „das war’s“, 53 Kurzdramen vorzustellen. Diese  berichten über die Tücken des Alltags und die Absurditäten der Sprache, über Nachbarschaftsquerelen, Vereinsamung und Gruppenkoller, Selbstgespräche und Fremdschämen, kurz, den ganz normalen Wahnsinn.

Veröffentlichungen Theater: „Schweig Bub“, „Stinkwut“, „Burning love“, „Der fränkische Jedermann“ (Auswahl)

Film: „Die Schraiers“, „Marianne und Sophie“, „Gudrun“, „Himmelsheim“, (Auswahl)

Bücher: „Sooch hald wos“, „Derhamm is derhamm“, „Braisälä“, „der vollmond über nämberch“, (Auswahl).

Auszeichnungen: Bundesverdienstkreuz, Kulturpreis der Stadt Nürnberg, Hans-Sachs-Preis, Wolfram-von-Eschenbach-Preis (Auswahl).

Biographie: 1944 geboren, wuchs Fitzgerald Kusz in Eckental auf, besuchte das Melanchthon Gymnasium Nürnberg, studierte Anglistik und Germanistik in Erlangen, ging als „assistant teacher“ ein Jahr nach England, war Lehrer an einem Nürnberger Gymnasium und lebt seit 1982 als freier Schriftsteller in Nürnberg.

„Kusz hält seinen Mitmenschen einen Spiegel vor und macht eine Komödie aus den Tragödien des Alltags.“ (FAZ)

„Fitzgerald Kusz macht bis heute keiner etwas vor, auch wenn es ihm viele nachmachen. Er ist ein Meister der Mundart, aber was noch wichtiger ist, ein Poet.“ (NN)

Dienstag, 5. April, 20 Uhr
Ansbach, Kunsthaus Reitbahn 3

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Rolf-Bernhard Essig

Der vorletzte Hase hat Schwein gehabt. Vergnüglicher Abend der Redensarten mit Rolf-Bernhard Essig.
Mit seinen Redensartenkolumnen und Sprichwörterberatungen ist Rolf-Bernhard Essig bekannt wie ein bunter Hund. Millionen Hörer und Zuschauer erlebten ihn im Fernsehen bei Jürgen von der Lippe oder beim ARD-Buffet, bei Deutschlandradio Kultur oder im WDR, dazu live in München, Wien, Berlin, Basel oder Hamburg. Viele Ansbacher kennen seine Kolumne "RedensArt" aus der Zeitung.
Der mehrfach ausgezeichnete Autor und Moderator ist zur LeseLust in Ansbach zu Gast. Er versteht es, höchst vergnüglich und fast nebenbei Wissen über Katzen im Sack, Löwenanteile, Hunde in der Pfanne, aufgebundene Bären und Pferde vor der Apotheke zu vermitteln.
Und das Schönste – Sie dürfen alle mitmischen: Fragen Sie dem Experten Löcher in den Bauch!

Veröffentlichungen: „Ansbach CD“, „Butter bei die Fische“, „Wann ist ein Held ein Held“, „Warum die Schweine pfeifen“, „Wie die Kuh aufs Eis kam“, (Auswahl).

Auszeichnungen: Sonderpreis der „Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien für die „Ansbach CD, mehrere Nominierungen für Literatur- und Kinderbuchpreise.

Biographie: Rolf-Bernhard Essig, Dr. Phil., Dipl. Hist., geboren in Hamburg, aufgewachsen in Kulmbach, seit 1983 in Bamberg wohnend, ist Autor, Kritiker, Germanist und Historiker, Moderator und Dozent. Er schreibt Buch- und Konzertkritiken, Essays, Kultur- und Wissenschaftsartikel, Kolumnen für DIE ZEIT, FR, NZZ, Wiener Zeitung usw. Arbeitet für WDR, SWR, NDR usw.

Rolf-Bernhard Essig würdigt Redensarten als ein Kulturgut, das viel über die Mentalität eines Volkes aussagt und zugleich „Erkenntnisblitze“ für alle Lebenslagen liefert.

Donnerstag, 7. April, 20 Uhr
Ansbach, Kunsthaus Reitbahn 3
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Christian Schloyer

Christian Schloyer schreibt eine formintelligente Lyrik, die Fragen stellt und Denkwege bahnt. Er stellt sein Buch „spiel-ur-meere“ in Ansbach vor, in dem sich postmoderne Poetik und romantische Sujets zu Traumtänzen beträchtlicher Anmut verbinden.

Veröffentlichungen: „spiel-ur-meere“, bei KOOKbook, Lyrik in Anthologien, im Hörfunk, Internet und Regionalfernsehen.

Auszeichnungen: Leonce und Lena Preis, Förderpreis der Nürnberger Kulturläden, Preisträger des 12. Open Mike-Wettbewerbs Berlin, Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats (Auswahl).

Biographie: Christian Schloyer, 1967 in Erlangen geboren, wo er auch studierte und die Schreibwerkstatt „Wortwerk“ gründete. Heute lebt er als Texter und Schriftsteller in Nürnberg, gehört der Redaktion der Literaturzeitschrift „BLUMENFRESSER“ und dem Vorstand des Fördervereins für Gegenwartsliteratur in Nürnberg an.

Christian Schloyers Gedichte lesen sich wie ein Exerzitium in romantischer Magie. Ihr ebenso ernsthaft wie augenzwinkernd erklärtes Ziel ist nichts Geringeres als das wieder zu findende Paradies der vorsprachlichen Unschuld.

Montag, 11. April, 20 Uhr,
Ansbach, Kunsthaus Reitbahn 3
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Gerd Scherm

͈Im Sommer 2007 lebte Gerd Scherm als Turmschreiber auf der Burg Abenberg. Nun ist aus den vielfältigen Eindrücken ein Buch geworden: "Der Turm der geschwätzigen Vögel."

Zur LeseLust in Ansbach stellt der Autor dieses Buch erstmals vor. Die vielen Geschichten, Anekdoten und Betrachtungen sind alle geprägt von einem stillen Humor, von leiser Ironie, aber auch einem gerüttelten Maß an Nachdenklichkeit. Ob ernst oder satirisch, Scherm weiß seine Leser anzusprechen und sie zu unterhalten. Mit seinem Theaterstück „Alexander der letzte Markgraf“ ist er bei einem breiten  Publikum in der gesamten Region bekannt geworden.

Veröffentlichungen: „Der Nomadengott“, „Die Irrfahrer“, „Die Weltenbaumler“ (Trilogie),  „Inmitten der Brombeerhecke“, „Alexander, der letzte Markgraf“, „Das Brevier der allerletzten Wahrheiten“  (Auswahl).

Auszeichnungen: Friedrich-Baur-Preis für Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, BoD Autoren Award, Paulskirchen-Medaille, Matthias-Claudius-Medaille Berlin, Stipendium des Auswärtigen Amtes, Wolfram-von-Eschenbach Förderpreis (Auswahl).

Biographie: 1950 in Fürth geboren und aufgewachsen, lebt seit 1996 in einem alten Fachwerkgehöft in Binzwangen bei Colmberg. Gerd Scherm ist als Schriftsteller und Bildender Künstler tätig. Er war u. a. Gastdozent an der Universität St. Gallen und an er Freien Universität Berlin im Fachbereich Kultur- und Religionssoziologie.

Mittwoch, 13. April, 20 Uhr
Ansbach, Kunsthaus Reitbahn 3

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Sabine Weigand

Sabine Weigand schaffte es mit all ihren Büchern in die Bestsellerlisten. Von einer Vielzahl historischer Romane heben sich die ihren wohltuend ab durch sorgfältige Recherche, eine unprätentiöse Sprache und sorgsamen Umgang mit ihren Figuren.

Anno 1415: Hätte der Medicus eine Frau sein dürfen?
Sie ist Ärztin, sie ist Jüdin, und sie ist auf der Flucht vor ihrem brutalen Ehemann: Sara hat viele Geheimnisse, die sie vor den Gauklern verbirgt, mit denen sie 1415 den Rhein entlang zieht. Auch der junge Ritter Ezzo schweigt über den Auftrag der ungarischen Königin, der ihn zu den Gauklern geführt hat. Und der irische Mönch Ciaran bewahrt in seiner Harfe das Vermächtnis des Ketzers John Wyclif, das die Kirche unbedingt vernichten will.

Veröffentlichungen: „Die Markgräfin“, „Das Perlenmedaillon“, „Die Königsdame“, „Die Seelen im Feuer“, „Die silberne Burg“.

Biographie: Sabine Weigand, 1961 geboren in Nürnberg, studierte Geschichte, Anglistik und Amerikanistik in Erlangen, nach Magister und Staatsexamen promovierte sie in Bayerischer Landesgeschichte. Sie lebt in Schwabach, wo sie 2008 Stadträtin gewählt wurde, sofern ihr Zeit bleibt, singt sie gerne auch mal Jazz.

Freitag, 15. April, 20 Uhr
Ansbach, Kunsthaus Reitbahn 3
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Während der LesArt im Herbst wird einem der zehn LeseLust Autoren der August Graf von Platen Literaturpreis Ansbach verliehen. Seit 2009 verleiht die Jury zusätzlich einen Förderpreis zum August Graf von Platen Literaturpreis Ansbach.

LeseLust und August Graf von Platen Literaturpreis Ansbach werden unterstützt von:
Lions-Club
Stadt Ansbach
RaiffeisenVolksbank
Friedrich Hilterhaus
Kulturverein Speckdrumm Ansbach e.V.